Sachsens Mittelstand bleibt trotz Inflation, Konjunkturabschwung und Kostendruck nach Darstellung des Wirtschaftsministeriums das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft. «Nur mit einem starken Mittelstand gelingt die Transformation der Wirtschaft», sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) bei der Veröffentlichung des Mittelstandsberichts (2018 bis 2022) am Mittwoch in Grimma. Der Mittelstand erwirtschaftet demnach mit gut 54 Prozent mehr als die Hälfte der im Freistaat hergestellten Waren und Dienstleistungen. Zudem beschäftige er rund 72 Prozent der Arbeitskräfte und bilde rund 70 Prozent der Auszubildenden aus.
«Unsere vielfältigen Förder- und Unterstützungsmaßnahmen haben Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit des sächsischen Mittelstandes zielgerichtet gesteigert», sagte Dulig. Der kontinuierliche Angleichungsprozess der sächsischen Wirtschaft an die deutschlandweiten Größenstrukturen und die Wachstumsdynamik kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Sachsen bestätige die Mittelstandspolitik im Freistaat.