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Azubis für Sachsens Handwerk gesucht: Plus bei Lehrverträgen

Ein Bäcker formt in der Backstube auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte den Teig. / Foto: Soeren Stache/dpa/Symbolbild
Ein Bäcker formt in der Backstube auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte den Teig. / Foto: Soeren Stache/dpa/Symbolbild

Sachsens Handwerk verzeichnet 2022/2023 ein Plus bei den neuen Lehrverträgen. Die duale Ausbildung stehe «unverändert hoch im Kurs», wie der Sächsische Handwerkstag am Mittwoch in Dresden mitteilte. Danach waren bis Ende Juli 3781 Neu-Verträge besiegelt, 264 oder 7,5 Prozent mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Damit setze sich der kurzzeitig von der Corona-Pandemie unterbrochene Aufwärtstrend fort, entgegen dem Bundestrend von minus 4,6 Prozent. «Wir sind im zweiten Jahr in Folge im Plusbereich in einem umkämpften Lehrstellenmarkt», sagte der Sprecher der Dachorganisation, Frank Wetzel.

Dabei sind Berufe wie Bäcker, Augenoptiker, Zahntechniker, Dachdecker sowie Automobilkaufmann/-frau aktuell stärker nachgefragt als 2021. Die meisten Lehrverträge wurden den Angaben nach bei Kfz-Mechatronikern, Elektronikern und Mechanikern für Sanitär-Heizung-Klima abgeschlossen. «Aber Hunderte Ausbildungsplätze sind noch frei, zwischen 600 und 800», sagte Wetzel. Die Online-Lehrstellenbörse enthalte freie Ausbildungsplätze in etwa 80 Handwerksberufen. Flächendeckend groß sei die Auswahl im Kfz-, Elektro-, Maurer-, Metallbau-, Dachdecker-, Kältetechnik- sowie Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk.

Obwohl das neue Lehrjahr in der Regel jeweils analog zum Schuljahr beginnt, können junge Menschen laut Wetzel bis Oktober noch einsteigen. Vor allem gefragt seien Absolventen von Oberschulen, aber auch Abiturienten sowie vorzeitige Studienaussteiger. Letztere könnten die dreijährige Lehre auch verkürzen oder die Gesellenprüfung bei guten Leistungen um ein halbes Jahr vorziehen.

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