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Wintermezzo statt Frühling - April frostig und mit Schnee

Ein Graupelschauer geht am Ostermontag über Osterglocken im Leipziger Clara-Zetkin-Park nieder. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa
Ein Graupelschauer geht am Ostermontag über Osterglocken im Leipziger Clara-Zetkin-Park nieder. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Der Frühling lässt in Sachsen auf sich warten. Das über Skandinavien liegende Sturmtief «Ulli» hat Ostermontag alle Hoffnungen zunichte gemacht: mit Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, Windböen und Schauern, die zunehmend als Schnee fallen. «Es ist eine Art Spätwinter mit den für die Jahreszeit kältesten Werten», sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Der Fichtelberg, mit 1215 Meter die höchste Erhebung im Freistaat, war am Nachmittag wie mit Zucker bestäubt.

Verantwortlich dafür ist die Kaltfront von «Ulli», die drücke direkt Polarluft von Spitzbergen ins Land. «Es geht auf ein Grad zurück.» Dazu sind bis zum Abend Sturmböen um die 60 bis 70 Kilometer pro Stunde möglich. «Danach beruhigt sich der Wind», sagte der Meteorologe. Die Nächte werden frostig, tagsüber erreichen die Werte höchstens fünf bis sechs Grad. «Im Tiefland kann schon mal morgens eine Schneedecke vor der Haustür liegen.» Oberhalb 700 Meter in den Bergen bleibt die weiße Pracht liegen. Zum Ende der Woche hin werde es etwas milder, aber es bleibe weiter wechselhaft mit Regen- und Graupelschauern.

Fichtelberg-Webcam

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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