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Winter zurück in Sachsen: Kälte, aber kaum Schnee

Rehe laufen über ein schneebedecktes Feld. / Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild
Rehe laufen über ein schneebedecktes Feld. / Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild

Eine über Sachsen hinwegziehende Kaltfront hat das ungewöhnlich milde Januarwetter abrupt beendet. «Es hat am Morgen kurz richtig geschüttet, die Temperatur sank im Tiefland auf fünf bis sieben Grad Celsius», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag auf Anfrage. Im Erzgebirge sei es knapp unter null Grad und auf dem 1215 Meter hohen Fichtelberg minus ein Grad. «Die Abkühlung setzt sich fort, in den Kammlagen schneit es schon, das bleibt anfangs nur auf Dächern, Bäumen und Wiesen liegen.»

Der Wintereinbruch halte zunächst bis über das kommende Wochenende an, mit Dauerfrost oberhalb 600 bis 700 Metern. Allerdings sei «nicht viel Niederschlag» zu erwarten. «Die Luft ist eher trocken.» Höchstens am Mittwoch könne es schneien. «Aber die Temperaturen sind so weit gesunken, dass im Bergland die Schneekanonen wieder angeworfen werden könnten.» Es werde deutlich kälter und auch frostig in den Mittelgebirgen.

Auch im Tiefland liegen die Temperaturen nachts bei minus vier bis minus fünf Grad Celsius und tagsüber leicht im Plusbereich bei minus ein bis drei Grad Celsius, sagte der Meteorologe. Morgens könne es dann glatt sein. Bei Schauern könne es auch mal leicht «überzuckert» sein, selbst in den Kammlagen sei aber höchstens eine Schneedecke von zehn bis 15 Zentimetern drin. Eine weiße Winterlandschaft sei aber nicht in Sicht. «Der Schlitten kann noch im Keller bleiben, aber ein bisschen an die Tür rücken.»

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