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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Drittsonnigster Sommer in Sachsen seit Aufzeichnungsbeginn

Ein Angler geht im Flussbett der Weißeritz vor der Mündung in die Elbe entlang. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild
Ein Angler geht im Flussbett der Weißeritz vor der Mündung in die Elbe entlang. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild

Der diesjährige Sommer war der drittsonnigste seit Beginn der Aufzeichnungen in Sachsen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der vorläufigen Sommerbilanz am Dienstag mitteilte, schien in Sachsen 790 Stunden lang die Sonne. Noch sonniger sei es nur in den Jahren 2003 und 2019 gewesen.

Die durchschnittliche Temperatur der Monate Juni bis August lag im Freistaat mit 19 Grad nah dem deutschlandweiten Durchschnitt von 19,2 Grad. Sachsenweit lag die Temperatur damit 2,5 Grad höher als im langjährigen Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990. Der Sommer war im Freistaat auch besonders trocken. Laut DWD fielen in den Sommermonaten 160 Liter Regen pro Quadratmeter, knapp 30 Prozent weniger als im Mittel der Referenzperiode mit 222 Liter je Quadratmeter.

Allein die Hälfte des Sommerregens fiel mit knapp 80 Litern pro Quadratmeter im August. Die durchschnittliche Temperatur in diesem Monat von 19,5 Grad lag deutlich unter dem deutschlandweiten Wert von 20,3 Grad. Laut DWD war der Freistaat das zweitkühlste und zweitregenreichste Bundesland im August.

Bundesweit fiel in diesem Sommer den Angaben zufolge mit rund 145 Litern pro Quadratmeter knapp 40 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 mit 239 Liter je Quadratmeter. In der seit 1881 bestehenden Zeitreihe des DWD lag der Sommer damit an sechster Stelle. Am trockensten bleibt der Sommer 1911 mit nur 124 Liter.

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