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OB Michael Preuß startet Besuchsreihe

Der Kamenzer Oberbürgermeister Michael Preuß (Mitte stehend) besucht die Kindereinrichtungen seiner Stadt. Foto: PR
Der Kamenzer Oberbürgermeister Michael Preuß (Mitte stehend) besucht die Kindereinrichtungen seiner Stadt. Foto: PR

Mit Musik, neugierigen Fragen und einem selbst gebastelten Glückskleeblatt wurde Oberbürgermeister Michael Preuß bei seinem ersten Antrittsbesuch im Hort an der Grundschule am Forst empfangen. Der Auftakt seiner Tour durch die städtischen Kindereinrichtungen zeigte: Politik kann auch kindgerecht, herzlich und überraschend direkt sein.

Seine neue Rolle als Oberbürgermeister nimmt Michael Preuß ernst – und persönlich. Zwar kennt er die städtischen Kindereinrichtungen bereits aus seiner früheren Tätigkeit als Dezernent, doch nun möchte er sich ein eigenes Bild vor Ort machen. Deshalb hat er sich vorgenommen, nach und nach alle Einrichtungen der Stadt zu besuchen. Ein ambitioniertes Vorhaben angesichts eines vollen Terminkalenders.

Den Auftakt bildete Anfang Februar der Hort an der Grundschule am Forst in Kamenz-Ost. Eigentlich war ein Arbeitsgespräch mit der Leiterin Anett Kubisch und ihrem Team geplant. Doch statt eines ruhigen Treffens erwartete den Oberbürgermeister eine fröhliche Überraschung: In der Aula der Schule hatte sich eine große Gruppe Hortkinder versammelt, die dem Besuch ihres Stadtoberhauptes entgegenfieberten.

Möglichkeiten nutzen

Mit einem eigens einstudierten musikalischen Programm begrüßten die Kinder ihren Gast – und ließen es nicht dabei bewenden. Mutig und neugierig stellten sie ihre Fragen. Layla wollte wissen, ob es in Kamenz künftig einen Jugendclub geben werde. Michael Preuß erklärte, dass es bereits mehrere Angebote gebe, sich aber auch neue Möglichkeiten entwickeln könnten. Finn interessierte vor allem, wie man eigentlich auf die Idee kommt, Bürgermeister zu werden. Der OB antwortete offen, dass es keinen lebenslangen Plan gegeben habe, sondern er die Chance ergriffen habe, als sie sich bot. Seine Botschaft an die Kinder: „Man sollte im Leben die Möglichkeiten nutzen und nicht zögern.“

Natürlich durften auch Fragen zur Schwimmhalle und zu einer möglichen Indoor-Spielhalle nicht fehlen. Während eine solche Halle derzeit nicht geplant ist, verwies Preuß auf bestehende Angebote in der Region und erinnerte daran, dass Spielen in der Natur, im Wald und an der frischen Luft oft die besten Abenteuer bereithält.

Zum Abschluss überreichten die Kinder dem Oberbürgermeister ein selbst gebasteltes Glückskleeblatt mit guten Wünschen für seine Amtszeit: „Gute Ideen bei der Arbeit“, „Schöne Jahre im Rathaus“ und nicht zuletzt „Viel Geld in der Haushaltskasse“. Das Geschenk hat bereits einen festen Platz im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters gefunden. Es ist eine tolle Erinnerung an einen herzlichen und lebendigen Start seiner Antrittsbesuche.

METIS