In Kürze bringt das Radeberger Biertheater die mit Spannung erwartete Fortsetzung auf die Bühne. „Prosecco, Plausch und Pustekuchen“ knüpft an den Publikumsliebling „Aber bitte mit Sahne“ an und feiert am 5. März 2026 Premiere. Der erste Teil wurde rund 130-mal gespielt und war über Jahre hinweg fester Bestandteil des Spielplans mit regelmäßig ausverkauften Vorstellungen. „Wir befinden uns gerade kurz vor der Premiere einer Legende“, sagt der künstlerische Koordinator Thomas Böttcher – eine Einschätzung, die angesichts der Erfolgsgeschichte durchaus berechtigt ist.
Für die Inszenierung zeichnet diesmal Kati Grasse verantwortlich, die gemeinsam mit Thomas Rauch auch das Buch zur Fortsetzung verfasst hat. Rauch steht zudem als Alfredo auf der Bühne und begleitet die Produktion als Regie-Assistent. Seit drei Wochen wird intensiv geprobt. „Das Textbuch ist nur ein Fragment des ganzen Stückes. Ich bin immer offen für Vorschläge der Kollegen“, beschreibt Grasse ihre Arbeitsweise. Entsprechend lebendig verläuft der Probenprozess, Szenen werden weiterentwickelt und Pointen geschärft. Auch das Bühnenbild nimmt Gestalt an.
Auf der Bühne stehen nahezu unverändert die vertrauten Gesichter des ersten Teils: Peter Splitt als Uschi, Jens Albrecht als Inge, Hans-Jörg Hombsch als Gudrun sowie Thomas Rauch als Alfredo. Das Ensemble sei „noch immer so jung und fidel wie im ersten Teil, nur etwas reifer“, heißt es augenzwinkernd. Noch wird ohne Kostüme geprobt – doch gerade diese sorgen später dafür, dass insbesondere die drei Herren vollständig in ihre Damenrollen eintauchen und die Figuren ihre charakteristische Bühnenwirkung entfalten.
Inhaltlich führt die Geschichte zurück in Alfredos „Pizzeria della Mama“. Einige Jahre sind vergangen, die drei Damen leben inzwischen in einem Heim, doch ihr Treffpunkt bleibt Lebensmittelpunkt und Herzensangelegenheit. Allerdings droht Ungemach: Ein Makler plant den Abriss des Gebäudes, Auflagen setzen dem Café massiv zu. Die vier lassen sich jedoch nicht kampflos vertreiben und schmieden Pläne, um ihr „Wohnzimmer“ zu retten.
Musikalisch erhält die Fortsetzung stärkere Akzente. Hans-Jörg Hombsch begleitet das Stück live auf der Bühne und verbindet Spiel und Musik unmittelbar miteinander. Mit Manja Lätzsch wurde zudem eine Choreografin engagiert, die zusätzliche Tanz- und Bewegungselemente in die Inszenierung einbringt. Auch in Sachen Prosecco gibt es eine Neuerung: Statt wie früher rund 15 Flaschen pro Abend zu öffnen, setzt Alfredo nun aus Nachhaltigkeitsgründen auf die Dose.
„Aber bitte mit Sahne – Teil 2“ ist zunächst 28-mal angesetzt: vom 5. bis 21. März sowie vom 8. April bis 16. Mai 2026. Eine weitere Staffel im November ist bereits geplant. Der Besuch des ersten Teils ist jedoch keine Voraussetzung, um die neue Geschichte genießen zu können. Mit der Fortsetzung des Publikumserfolgs setzt das Radeberger Biertheater auf Kontinuität und frische Impulse – für das Ensemble ein Wiedersehen, für das Publikum ein Abend voller Humor, Musik und sächsischer Spielfreude.
Weitere Infos und Kartenbuchung: www.biertheater.de
„Aber bitte mit Sahne – Teil 2“ im Radeberger Biertheater
Mit „Prosecco, Plausch und Pustekuchen“ kehren Inge, Uschi, Gudrun und Alfredo zurück. Foto: PR
Zehn Jahre nach der gefeierten Premiere des Publikumshits „Aber bitte mit Sahne“ bringt das Radeberger Biertheater die lang erwartete Fortsetzung auf die Bühne.
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