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Zoll-Bilanz: Drogen, Zigaretten und Plagiate gesichert

Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". / Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild
Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". / Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild

Der Zoll hat im vergangenen Jahr in den Regionen Dresden und Leipzig 1,5 Tonnen Rauschgift, 11 Millionen Zigaretten und Plagiate im Wert von 42 Millionen Euro sichergestellt. Der im Zuge der Finanzkontrolle Schwarzarbeit ermittelte Schaden summierte sich nach Angaben des Hauptzollamtes Dresden vom Montag auf mehr als 31 Millionen Euro. Zudem wurden mehr als 2,5 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben erhoben - etwa ein Drittel davon im Zusammenhang mit Energie-, Tabak- und Alkoholsteuer.

Gegenüber dem Vorjahr (2,7 Tonnen) entdeckten die Zöllner deutlich weniger Rauschgift (1,5 Tonnen), darunter 95 Kilogramm Kokain, 39 Kilogramm Heroin und 101 Kilogramm synthetische Drogen wie Crystal oder Amphetamin. Neben Zigaretten wurden mehr als 83 Kilo Rauch- sowie 113 Kilogramm Wasserpfeifentabak konfisziert. Die Menge im Bereich Marken- und Produktpiraterie hat sich mit 700.000 gegenüber dem Jahr 2020 (1 Million) etwas verringert.

Darüber hinaus stellten Zöllner in 212 Fällen knapp 2000 artengeschützte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Waren sicher. Darunter befanden sich Produkte aus Elfenbein, Elefantenhäute, Reptilienleder und Adlerholz.

Im Zusammenhang mit Schwarzarbeit wurden den Angaben zufolge mehr als 1400 Arbeitgeber überprüft und rund 4200 Strafverfahren sowie 800 Bußgeldverfahren abgeschlossen.

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