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Wöller erschüttert über verbotenes Aufnahmeritual

Sachsens Innenminister Roland Wöller nimmt an einer Pressekonferenz teil. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Sachsens Innenminister Roland Wöller nimmt an einer Pressekonferenz teil. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Innenminister Roland Wöller hat sich erschüttert über ein verbotenes Aufnahmeritual bei einer Spezialeinheit der sächsischen Polizei gezeigt. Dabei soll ein Beamter durch Schüsse mit Farbmunition verletzt worden sein. «Ein solches Verhalten ist unentschuldbar und hat in der sächsischen Polizei nichts zu suchen», teilte der CDU-Politiker am Mittwoch mit. Fehlverhalten müsse mit aller Konsequenz bekämpft werden. «Die Verfehlungen Einzelner dürfen nicht die jahrelange und erfolgreiche Arbeit ganzer Bereiche oder Behörden in Verruf bringen», so der Innenminister.

Zuvor hatte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden öffentlich gemacht, dass sie gegen 25 Angehörige des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) Leipzig und eine Polizeiärztin ermittle. Das Landeskriminalamt teilte mit, dass zwei Führungskräfte mit sofortiger Wirkung suspendiert worden seien. Bei dem Ritual für zwei neue MEK-Angehörige im Dezember 2020 sei mit Übungsmunition geschossen worden. Einer der beiden Beamten habe Hämatome erlitten. Ermittelt wird unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung im Amt.

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