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Verdacht der Volksverhetzung: Durchsuchung im Raum Chemnitz

Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit. / Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit. / Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Dresden/Chemnitz - Die Soko Rex des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA) hat am Mittwoch die Wohnung eines unter dem Verdacht der Volksverhetzung stehenden Mannes im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz durchsucht. Der 43-Jährige wird der Reichsbürgerszene zugeordnet und ist der Polizei bereits wegen Nötigung und Beleidigung bekannt, wie das LKA in Dresden am Donnerstag mitteilte. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Die Beamten stellten Rechentechnik, Mobiltelefone, Speichermedien und Datenträger sicher.

Der Deutsche soll vom 1. August bis zum 9. September 2021 unter Nutzung des Telegram-Profils NWOHunter_An_die_Nachwelt mindestens fünf öffentliche Postings verfasst haben, in denen er zum Hass gegen in Deutschland lebende Juden aufstachelte, «diese böswillig verächtlich machte» und zu Gewaltaktionen aufforderte. Das Profil sei bundesweit bekannt, Inhalte würden durch andere Nutzer in verschiedenen Telegram-Gruppen geteilt. Der Mann ist auf freiem Fuß.

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