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Verdacht auf Internetbetrug in 117 Fällen: Anklage erhoben

Eine Frau tippt ihre Kreditkarten-Daten in einen Laptop. / Foto: Christin Klose/dpa-tmn/Symbolbildarchiv
Eine Frau tippt ihre Kreditkarten-Daten in einen Laptop. / Foto: Christin Klose/dpa-tmn/Symbolbildarchiv

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat wegen des Verdachts auf Internetbetrug in 117 Fällen Anklage gegen eine Frau beim Amtsgericht Dresden erhoben. Die 35-jährige Beschuldigte soll auf Onlineplattformen unter verschiedenen Pseudonymen ihr nicht vorhandene Waren angeboten haben, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Freitag mitteilte. Die Frau habe auf diese Weise mehr als 6000 Euro erbeutet, hieß es.

Sie soll zwischen Juli des vergangenen Jahres und März Artikel wie Babyphones, Hörspiel-Boxen und Spielekonsolen auf Internetplattformen zum Verkauf angeboten haben. Sie habe Lieferwilligkeit und -fähigkeit vorgetäuscht, so die Staatsanwaltschaft. Die Käufer bezahlten zwischen 17 und 180 Euro für die Artikel an Konten der Frau bei verschiedenen Banken. Die Beschuldigte lieferte die Artikel jedoch nie.

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