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Untersuchung der Schmuckstücke aus Grünem Gewölbe dauert an

Das Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe bei Sonnenaufgang. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild
Das Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe bei Sonnenaufgang. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild

Experten der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) nehmen die gestohlenen und teils wiederaufgetauchten Beutestücke aus dem Grünen Gewölbe weiter unter die Lupe. «Der Prozess der Begutachtung dauert an», sagte eine SKD-Sprecherin am Dienstag auf Anfrage. Dabei seien etwa eine Restauratorin und Sammlungsverwalterin, hieß es. Wo genau die Juwelen und Schmuckstücke untersucht werden, darüber machten die SKD keine Angaben. Auch wann mögliche Ergebnisse präsentiert werden sollen, blieb zunächst offen. Im Landeskriminalamt (LKA) Sachsen wurden die Beutestücke nach Angaben eines Sprechers bereits kriminaltechnisch untersucht.

Rund drei Jahre nach dem Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden hatten die Ermittler am vergangenen Wochenende einen Großteil der Beute gefunden. 31 Einzelteile waren in der Nacht zum Samstag in Berlin sichergestellt worden. Der Rückkehr der Juwelen ging offenbar ein Deal zwischen einem Verteidiger und der Justiz voraus. Es sei «zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft unter Einbeziehung des Gerichts über eine mögliche Verfahrensverständigung und Rückführung noch vorhandener Beutestücke» gesprochen worden, hieß es offiziell.

Der Prozess um den spektakulären Juwelendiebstahl aus der Dresdner Schatzkammer Grünes Gewölbe mit möglichen Einzelheiten dazu geht allerdings erst im nächsten Jahr weiter. Ein für diesen Dienstag angesetzter Verhandlungstermin wurde wegen Krankheit einer Richterin auf den 10. Januar 2023 verschoben.

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