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Planung für Hochwasserschutz in Dresden-Laubegast steht

Der Dresdner Stadtteil Laubegast soll mit einer neuen Hochwasserschutzanlage vor Überflutungen geschützt werden. Die Planungen für den Bau einer Schutzmauer und eines Deiches seien abgeschlossen, teilte die Landesdirektion Sachsen am Donnerstag mit. Die neue Anlage soll rund 500 Meter lang sein. Sie soll den zwischen der Elbe und einem alten Flussarm liegenden Ortsteil vor einem Jahrhunderthochwasser (HQ 100) schützen. Für den Bau müssen Zauneidechsen umgesiedelt werden.

Die Planungsunterlagen werden demnächst in der Stadtverwaltung Dresden ausgelegt und im Internet veröffentlicht. Frühestmöglicher Baubeginn ist den Angaben zufolge Herbst 2022.

Genau 20 Jahre vorher - im Jahr 2002 - war der Stadtteil komplett von Hochwasser umschlossen. Eine Wasserschutzmauer wollten die Bewohner danach aber nicht. Die Vorstellung, eine hohe Wand vor Augen zu haben, störte viele Anwohner in Ufernähe. Beim Hochwasser im Sommer 2013 wurde Laubegast dann erneut vom Wasser umklammert - und viele Gebäude standen unter Wasser.

Mitteilung der Landesdirektion Leipzig

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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