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Neues Laborgebäude für Sachsens LKA-Spurenexperten fertig

Nach drei Jahren Bauzeit ist das neue Institut der Kriminaltechnik und -wissenschaft (KTI) der sächsischen Polizei fertiggestellt. Am Donnerstag wird das auf dem Gelände des Landeskriminalamtes (LKA) entstandene Gebäude mit modernsten Speziallaboren an die Behörde übergeben. Erste Teile der Ausrüstung seien bereits da, die Komplettierung laufe, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. In den nächsten Wochen ziehen die bisher auf mehrere Standorte verstreuten Abteilungen ein.

Dann sind alle Spezialisten und damit wissenschaftliche und kriminaltechnische Expertise erstmals unter einem Dach vereint. Der Freistaat investiert rund 60 Millionen Euro, gut ein Drittel davon aus EU-Mitteln. «Aus der Notwendigkeit erwuchs ein Wunsch, aus dem Wunsch ein Plan», sagte ein LKA-Sprecher.

Das KTI ist zentraler Dienstleister für alle Ermittlungen der Landespolizei. Rund 120 Mitarbeiter erforschen im Auftrag von Polizei, Gerichten und Staatsanwaltschaften Hintergründe von Straftaten, außerdem helfen sie, Täter zu ermitteln und zu überführen und Tatabläufe von Diebstahl bis zu Mord zu rekonstruieren. Pro Jahr werden nach Angaben des LKA rund 12 000 Vorgänge bearbeitet und mehr als 50 000 Spuren ausgewertet.

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