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Nach Drohung im Netz: Schnelles Verfahren beantragt

Die Staatsanwaltschaft Dresden will einem 43-Jährigen schnell den Prozess machen, nachdem dieser im Internet Impfärzte und Polizisten bedrohte. Der Mann soll Anfang Dezember auf Twitter geschrieben haben, «dass er Bogenschütze sei, das Schwert recht gut beherrsche und es ihm gelingen sollte, zwei Impfärzte oder Polizisten mitzunehmen, bevor er die Regebogenbrücke betrete», teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Beim Amtsgericht Pirna sei deshalb beantragt worden, im beschleunigten Verfahren gegen den Beschuldigten zu verhandeln.

Der 43- Jährige sei geständig und bisher nur geringfügig strafrechtlich in Erscheinung getreten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten vor. Er soll unter anderem billigend in Kauf genommen haben, dass seine Äußerung als Androhung eines Tötungsdelikts zu verstehen und ernst zu nehmen seien.

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