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Mutmaßlicher Hintermann von Schleuserbande angeklagt

Ein Schild mit der Aufschrift "Angeklagter" wird auf die Gerichtsbank gestellt. / Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
Ein Schild mit der Aufschrift "Angeklagter" wird auf die Gerichtsbank gestellt. / Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen Mann wegen mehrfachen Einschleusens von Ausländern erhoben. Dem 52-Jährigen wird laut Mitteilung vom Freitag vorgeworfen, als Mitglied einer international operierenden Bande mehrere Schleusungen im Hintergrund mit geplant und organisiert zu haben. Bei Fahrten selbst sei er nicht dabei gewesen, sagte ein Sprecher der Behörde.

Konkret geht es um sieben Fälle, bei denen zwischen Anfang Mai und Ende Juli 2023 insgesamt mehr als 110 Menschen aus Syrien über Tschechien nach Deutschland gebracht wurden. Die Fahrten unter anderem in Kleintransportern erfolgten laut Anklage «unter menschenunwürdigen Bedingungen», wobei die ungesicherten Passagiere einer Lebensgefahr ausgesetzt wurden.

Der Mann war im Zuge der Ermittlungen zu den Schleusungen am 2. August 2023 festgenommen worden. Er ist seitdem in Untersuchungshaft, nicht vorbestraft, hat gestanden und darüber hinaus ausgesagt.

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