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Lage bei Waldbrand trotz Regens unverändert

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz. / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz. / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In der Sächsischen Schweiz brennt es noch immer. Trotz einiger Niederschläge ist die Situation bei dem Waldbrand unverändert, wie eine Sprecherin des zuständigen Landratsamtes Pirna am Samstag auf Anfrage sagte. «Der Regen war zu wenig.» Man könne nur weiter abwarten, ob es noch mehr regne und wie der Wind sich verhalte. Nach wie vor seien rund 750 Helfer im Einsatz, die mit Löschflügen durch Hubschrauber unterstützt würden.

Seit zweieinhalb Wochen brennt es im Nationalpark nahe der Grenze zur Böhmischen Schweiz, aus der das Feuer übergegriffen hatte. Die Lage hatte sich in den vergangenen Tagen etwas entspannt, die Zahl der Glutnester verringert und das Gebiet, in dem ein Betretungsverbot gilt, um 55 Prozent verkleinert. Auch die Kirnitzschtalstraße ist wieder frei für den Verkehr.

Das Feuer war am 24. Juli in der Nähe des Prebischtors, einer bei Touristen beliebten Felsformation, in dem tschechischen Nationalpark ausgebrochen und hatte sich über die Grenze ausgebreitet. In Tschechien ist das Feuer, das 20 Tage lang auf bis zu 1060 Hektar gewütet hatte, gelöscht, am Freitag war das Gebiet wieder an die Nationalparkverwaltung Böhmische Schweiz übergeben worden.

Auf sächsischem Gebiet war nach Angaben der Behörden eine Fläche von 150 Hektar betroffen. Der Schwerpunkt liegt im hinteren Teil des Nationalparks zwischen Elbe, Kirnitzsch und der Landesgrenze. Erschwert werden die Löscharbeiten durch Glutnester im Boden, die bis an die Oberfläche durchbrennen können.

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