Im vergangenen Jahr sind bei der Unabhängigen zentralen Vertrauens- und Beschwerdestelle für die Polizei (UVBP) 258 Beschwerden eingegangen. Die Anzahl blieb damit im Vergleich zum Vorjahr (261) fast gleich, wie die Staatskanzlei am Dienstag unter Berufung auf den UVBP-Jahresbericht mitteilte. Allerdings gab es demnach deutlich mehr interne Beschwerden von Polizeibediensteten. Während diese sich 2023 24 Mal beschwerten, waren es 2022 nur 13 Mal. Bei den Bürgerbeschwerden gab es dagegen einen Rückgang auf 234 Fälle (2022: 248).
«Das Beschwerdeaufkommen zeigt, dass die Unabhängige Vertrauens- und Beschwerdestelle für die Polizei durch die Bürgerinnen und Bürger und in zunehmendem Maße auch durch die Polizeibediensteten angenommen wird», sagte UVBP-Leiter Dirk Bölter laut Mitteilung. Das zeuge von gewachsenem Vertrauen. Die UVBP ist bei der Staatskanzlei angesiedelt und ermöglicht es Bürgern sowie Polizeibediensteten, Beschwerden und Anliegen zur Polizei an einer zentralen unabhängigen Stelle vorzutragen.