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Grüne fordern sinnvolle Verteilung der Brandschutzmittel

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz. / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz. / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Angesichts der Waldbrände in der Sächsischen Schweiz haben die Grünen im betroffenen Landkreis eine sinnvolle Verteilung der Brandschutzmittel gefordert. «Die regionale Brandschutzmittelverteilung muss beispielsweise zukünftig anhand von Risikokriterien geschehen und darf nicht nach Gießkannenprinzip über den ganzen Landkreis gleich hoch erfolgen», sagte Nino Haustein, Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am Mittwoch. Zudem müsse die Ausrüstung für die Waldbrandbekämpfung verbessert werden. Teilweise fehle es an leichteren Helmen oder Feuerpatschen.

Auch die Feuerwachen im Kreis müssten ertüchtigt werden, um solchen Bränden begegnen zu können. «Es müssen folglich Ausbildungskonzepte zur Vegetations- und Waldbrandbekämpfung entwickelt werden - auch im Sinne des sicheren, kräftesparenden und effizienten Einsatzes der Feuerwehr-, THW- und Rettungskräfte», betonte Haustein. Die Waldbrandbekämpfung unterscheide sich von der Brandbekämpfung an Gebäuden, sei jedoch noch nicht Standardteil der Ausbildung.

Im Nationalpark Sächsische Schweiz war vor zweieinhalb Wochen ein Waldbrand ausgebrochen. Seitdem bekämpfen Hunderte Einsatzkräfte rund um die Uhr die Flammen.

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