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Feuerwehr musste bei SEK-Einsatz Polizisten retten

Auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr ist ein Blaulicht zu sehen. / Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild
Auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr ist ein Blaulicht zu sehen. / Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Die Dresdner Feuerwehr hat bei ihrem Einsatz im Zusammenhang mit einem bewaffneten Mann am Mittwochabend auch sechs Polizisten vor den Flammen in Sicherheit bringen müssen. Man habe die Beamten mit Brandfluchthauben über den Treppenflur vom Dach des Gebäudes geholt, teilte die Feuerwehr am Donnerstag mit. Sie seien durch das Einatmen von Brandrauch verletzt, vor Ort von einem Notarzt versorgt und dann mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht worden.

Die Feuerwehr hatte aus einer brennenden Wohnung zudem einen leblosen Mann geborgen. Seine Identität konnte zunächst nicht zweifelsfrei geklärt werden. Die Polizei wollte sich noch im Laufe des Tages zu Einzelheiten äußern.

Die Polizei war am Mittwochnachmittag zu dem Haus im sogenannten Hechtviertel von Dresden ausgerückt, weil Passanten einen bewaffneten Mann an einem Wohnungsfenster bemerkt hatten und deshalb Alarm schlugen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe er die Pistole mehrfach abgefeuert und sie dann in Richtung der Beamten geworfen, teilte die Polizei mit. Bei der Waffe soll es sich um eine Schreckschusspistole handeln. Der Mann habe außerdem eine Langwaffe bei sich gehabt und außerdem damit gedroht, einen selbstgebauten Sprengsatz zu zünden, sollten Beamte die Wohnung betreten, hieß es.

Später brach in der Wohnung ein Feuer aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Polizei die Bewohner des Hauses schon in Sicherheit gebracht und das Gelände weiträumig abgesperrt. Unter anderem waren ein Spezialeinsatzkommando (SEK), eine Verhandlungsgruppe des Landeskriminalamtes und Sprengstoffexperten im Einsatz.

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