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Ehefrau mit Kissen erstickt: 62-Jähriger soll in Psychiatrie

Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei. / Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei. / Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Nach dem gewaltsamen Tod einer 67-Jährigen in Flöha (Landkreis Mittelsachsen) soll ihr Ehemann auf unbestimmte Zeit in einer Psychiatrie untergebracht werden. Darüber muss das Landgericht Chemnitz in einem Sicherungsverfahren entscheiden. Der 62-Jährige habe seiner Frau am 21. März ein Kissen fest ins Gesicht gedrückt und sich zugleich auf ihren Oberkörper und ihre Arme gekniet, teilte die Staatsanwaltschaft Chemnitz am Freitag mit. Die Frau war dabei innerhalb kurzer Zeit erstickt.

Wegen einer psychischen Erkrankung sei der Mann bei der Tat schuldunfähig gewesen, hieß es. Von ihm gehe eine erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit aus. Die Verhandlung zu dem Sicherungsverfahren wird den Angaben zufolge voraussichtlich am 20. September am Landgericht Chemnitz beginnen.

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