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Durchsuchungen wegen Einbruchserie in und um Dresden

Eine mindestens fünfköpfige Bande soll für bis zu 143 Einbrüche in Einfamilienhäuser in Dresden und dem Umland zwischen Juli und Dezember 2021 verantwortlich sein. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurden im Zuge der Ermittlungen am Donnerstag zwei Wohnungen in der Landeshauptstadt durchsucht. Seit Anfang März befinde sich ein 28-Jähriger in Untersuchungshaft, der anhand von Spuren «eindeutig identifiziert» sei. Dem Mann wird derzeit schwerer Bandendiebstahl in neun Fällen vorgeworfen.

Die Einbrüche erfolgten in Orten entlang der Autobahn 17 nach Prag wie Freital oder Bannewitz, aber auch im Stadtgebiet von Dresden und Radebeul. Die Spanne der Objekte reichte vom kleinen Einfamilienhaus bis zur modernen luxuriösen Stadtvilla, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Täter erbeuteten vor allem Schmuck, Bargeld und Münzsammlungen im Gesamtwert von rund zwei Millionen Euro.

Seit Dezember 2021 beschäftigt sich eine Ermittlungsgruppe «Riegel» mit der Häufung solcher Taten. Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt - Dokumente, Spurenträger, Kommunikationsmittel. Sie sollen helfen, weitere Taten konkreten Beschuldigten zuzuordnen. Die Ermittlungen werden nach Angaben der Behörden noch erhebliche Zeit dauern. Sie ermitteln anhand von an Tatorten gesicherten Spuren bisher gegen fünf Menschen, gehen aber davon aus, dass die Bande größer ist, wie der Oberstaatsanwalt sagte. «Wahrscheinlich sind es mehr.»

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