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Illegale Einwanderung: Durchsuchungen in Halle und Leipzig

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. / Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. / Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

In Halle und Leipzig haben am Dienstagmorgen bis zu 200 Beamte mehrere Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Es gehe um Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt sowie der unerlaubten Einreise in das Bundesgebiet, erklärte ein Sprecher der Bundespolizei. Ein 57-jähriger Mann soll nach Polizeiangaben in mehreren Fällen türkische Landsleute ohne Aufenthaltstitel nach Deutschland gebracht haben. Diese sollen dann bei einem weiteren türkischen Staatsangehörigen ohne Erlaubnis gearbeitet haben. Seit Mai 2021 ermittelt die Bundespolizei in diesen Fällen.

Laut Polizei konnte der Hauptbeschuldigte bei der Durchsuchung angetroffen werden. «Weiterhin wurde bei den Maßnahmen eine vermutlich unerlaubt in Deutschland aufhältige Personen festgestellt», sagte ein Polizeisprecher. Zwei weitere Menschen stehen demnach im Verdacht, zu diesem unerlaubten Aufenthalt Beihilfe geleistet zu haben.

Von den Beschuldigten wurde laut Polizei zunächst keiner festgenommen. Es gehe vorrangig um Beweismittel, erklärte der Sprecher. Diverse Unterlagen und Dokumente wurden demnach gefunden und beschlagnahmt. Aus ihnen sollen Tatnachweise erbracht und Verbindungen zu weiteren Tatverdächtigen hergestellt werden. Die Auswertung dieser Beweismittel dauert nach Angaben der Beamten an.

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