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Durchsuchungen in Sachsen wegen mutmaßlichen Betruges

«Polizei» steht auf der Uniform eines Polizisten. / Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild
«Polizei» steht auf der Uniform eines Polizisten. / Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Unter anderem wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Betrug in 64 Fällen durchsuchte die Polizei Dresden am Mittwoch mehrere Objekte in Sachsen. Bei den Beschuldigten, zwei Frauen (60 und 68 Jahre alt) und drei Männer (39, 69 und 70 Jahre alt), handelt es sich demnach um die Geschäftsführer von sechs Dresdner Unternehmen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ihnen wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragt und erhalten zu haben, obwohl sie ihre Mitarbeiter weiter in Vollzeit beschäftigten. Der dadurch entstandene Schaden könnte sich laut Polizei auf bis zu 190.000 Euro belaufen.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft durchsuchten Polizeibeamte am Mittwoch vier Objekte, zwei in Dresden und je eines in Böhlen und in Lauchhammer. Dabei sei umfangreiches Beweismittel festgestellt worden, darunter vier Laptops, drei Mobiltelefone, etwa 100 Geschäftsunterlagen und 40 Gigabyte Daten. Die Ermittlungen dauern weiter an, hieß es.

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