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Anklage gegen mutmaßliche Serien-Brandstifterin

Auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr leuchtet ein Blaulicht. / Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild
Auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr leuchtet ein Blaulicht. / Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen eine Frau erhoben, die für mehrere Brandstiftungen verantwortlich sein soll. Die 36-Jährige wird verdächtigt, zwischen Juni 2020 und September 2022 in Coswig, Meißen, Radebeul und Dresden Altpapiertonnen, Mülltonnen und andere Gegenstände in Brand gesetzt zu haben. Wie die Anklagebehörde am Freitag in Dresden weiter mitteilte, wird der Beschuldigten schwere Brandstiftung in 2 Fällen, versuchte schwere Brandstiftung in 5 Fällen sowie Sachbeschädigung in 19 Fällen vorgeworfen.

Der größte Sachschaden von rund 100.000 Euro entstand bei der Brandstiftung in Radebeul. Die Frau soll hier im Oktober 2021 einen Altpapiercontainer angezündet haben. Das Feuer breitete sich auf ein angrenzendes Mehrfamilienhaus und ein Gasthaus aus. In einem anderen Fall musste ein Kleinkind wegen des Verdachts einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die mutmaßliche Serien-Brandstifterin sei bereits vorbestraft und befindet sich seit September vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Sie bestreitet die Vorwürfe. Das Landesgericht Dresden wird nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Ein Termin zur Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

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