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Weltkatzentag: Linke legen Gesetz zum Schutz vor

Drei junge Katzen liegen im Mutter- und Kinderkatzenhaus im Berliner Tierheim. / Foto: Monika Skolimowska/dpa/Bildarchiv
Drei junge Katzen liegen im Mutter- und Kinderkatzenhaus im Berliner Tierheim. / Foto: Monika Skolimowska/dpa/Bildarchiv

Die Linken wollen per Gesetz freilaufende Katzen vor Leid bewahren. Einen entsprechenden Gesetzentwurf legte die Linksfraktion im Sächsischen Landtag am Montag - dem Weltkatzentag - vor. Der Freistaat soll es seinen Kommunen per Rechtsverordnung ermöglichen, den Katzenbestand gesund zu halten und dafür zu sorgen, dass nicht noch mehr Kolonien freilaufender Katzen entstehen. Städte und Gemeinden dürften so in klar bestimmten Gebieten Tierschutzmaßnahmen vornehmen können etwa in Form von Kastration. Die Linken halten auch eine Registrierungspflicht für sinnvoll. «Die Kosten soll der Freistaat den Kommunen erstatten - sie werden sinken, wenn die Maßnahmen wirken», erklärte Parteichefin Susanne Schaper.

Ihrer Ansicht nach kümmern sich viele Ehrenamtliche aufopferungsvoll um die herrenlosen Tiere und deren Nachwuchs, doch sie könnten die staatliche Aufgabe Tierschutz nicht alleine bewältigen. «Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes auf der Grundlage von Expertenschätzungen laufen in Deutschland etwa zwei Millionen herrenlose Katzen frei herum. Bei den betroffenen Tieren handelt es sich um entlaufene, ausgesetzte oder zurückgelassene Hauskatzen und deren Nachkommen», betonte Schaper. Anders als Wildtiere seien diese Tiere einer domestizierten Art nicht an ein Leben ohne menschliche Unterstützung angepasst, so dass sie häufig Schmerzen, Leiden oder Schäden erleiden.

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