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Umweltminister: Schutz der Wasserressourcen ist Großaufgabe

Symbolbild Umwelt / pixabay ejaugsburg
Symbolbild Umwelt / pixabay ejaugsburg

Sachsens Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) hat Schutz der Wasserressourcen als Großaufgabe bezeichnet. Der 48 Jahre alte Politiker wandte sich am Montag an die Öffentlichkeit, um zum Weltwassertag am Dienstag mehr Anstrengungen für die Bewahrung der Ressourcen anzumahnen.

«Sauberes Grundwasser, saubere Flüsse und Seen sind eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen», erklärte der Minister.

Leider könne man mit Blick auf das Grundwasser auch in Sachsen nicht mehr davon ausgehen, dass es flächendeckend jederzeit zur Verfügung stehe.

«Drei Dürrejahre in Folge haben in Sachsen zu einer historischen Grundwasserdürre geführt», betonte Günther. Diese Dürre vollziehe sich weitgehend unsichtbar. «Aber sie hat tiefgreifende Folgen für unsere Wälder, für die Verfügbarkeit von Trink- und Brauchwasser und ist damit nicht nur ein ökologisches Thema, sondern auch eines, das Bürgerinnen und Bürger und Wirtschaft unmittelbar berührt.»
Grundwasser sei zudem durch Schadstoffe bedroht, etwa von zu hohen Nitrateinträgen. Belastetes Grundwasser aufzubereiten sei mit sehr hohem Aufwand verbunden.

«Rund um das Thema Wasser haben wir uns in Sachsen auf den Weg gemacht, eine Großaufgabe zu bewältigen und Versäumtes aufzuholen», hob Günther hervor. Diese Aufgabe umfasse die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. «Das bedeutet gleichermaßen, auf Dürren wie auf Starkregenereignisse und Überschwemmungen vorbereitet zu sein. Konkret arbeiten wir an der Renaturierung von Flüssen und Auen, an der Stärkung des natürlichen Hochwasserschutzes und an mehr Wasserrückhalt in der Fläche.» Das komme der Umwelt und letztlich auch dem Grundwasser zugute.

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