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Regen und Tauwetter lassen Flüsse anschwellen: Keine Gefahr

Ein Hund läuft am Vormittag über die leicht überfluteten Elbwiesen. / Foto: Robert Michael/dpa
Ein Hund läuft am Vormittag über die leicht überfluteten Elbwiesen. / Foto: Robert Michael/dpa

Schneeschmelze in den Bergen, Niederschläge und Temperaturschwankungen lassen Sachsens Flüsse anschwellen. «Alle führen gut Wasser, aber derzeit keiner im Bereich der Alarmstufen», sagte die Sprecherin des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Karin Bernhardt, am Dienstag auf Anfrage. Auch die Warnung für die Muld, die am vergangenen Wochenende ganz leicht den Wert für die erste Alarmstufe überschritten habe, sei aufgehoben. «Insgesamt besteht in Sachsen keine Hochwassergefahr.»

Für die nächsten Tage werden nach Angaben von Bernhardt eher moderate Niederschläge erwartet. Aufgrund der sogenannten Wetterschaukel zwischen warm und kalt schmilzt der Schnee in den Bergen nur langsam, stark absinkende Temperaturen vor allem in höheren Lagen und kaum Sonne tagsüber verlangsamen den Prozess, wie Bernhardt erklärte. Zudem sei schon viel abgeschmolzen. «Auch die Elbe führt viel Wasser, wird sich der Prognose nach bis zum Wochenende mit kleinen Schwankungen aber auf dem jetzigen Niveau halten.» Am Pegel Dresden wurden am Nachmittag 3,05 Meter gemessen, die Grenze für die Alarmstufe 1 liegt bei vier Metern, normal sind zwei Meter. Auch für alle anderen Flüsse besteht laut Bernhardt kein Grund zur Sorge - auch wenn bei kräftigem Regen kurzzeitig Alarmstufe 1 erreicht werden könne.

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