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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Linksfraktion will Katzenschutzgesetz auch für Sachsen

Angesichts Millionen streunender Katzen sieht die Linke im Landtag Handlungsbedarf und will ein Katzenschutzgesetz auch für Sachsen. Das könnte die Zahl freilaufender fortpflanzungsfähiger Tiere verringern, sagte Fraktionschef Rico Gebhardt am Montag nach einer Anhörung von Sachverständigen zum Thema im Sozialausschuss des Parlaments.

Damit würden die Besitzer verpflichtet, ihre Freigänger zu kastrieren und zu registrieren. Das den Landkreisen zur Kastrierung herrenloser Katzen gewährte Fördergeld sei vergeudet, «solange aus den Privathaushalten so viele unkastrierte Freigänger zuströmen».

Laut Gebhardt haben alle Bundesländer mit Ausnahme von Bremen, Brandenburg und Sachsen die entsprechende Verordnung bereits erlassen. Die engagierten Ehrenamtlichen, die sich um die entlaufenen, ausgesetzten oder zurückgelassenen Hauskatzen und ihren Nachwuchs kümmern, könnten die staatliche Aufgabe Tierschutz nicht allein bewältigen. Daher sollte der Freistaat den Kommunen ermöglichen, den Katzenbestand gesund zu halten, und ihnen die Kosten erstatten. «Sie werden sinken, wenn die Maßnahmen wirken.»

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