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Linke zu tierärztlicher Notversorgung: «Unhaltbar Lage»

Eine Hündin wird an einer Kleintierklinik untersucht und vermessen. / Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild
Eine Hündin wird an einer Kleintierklinik untersucht und vermessen. / Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Die Linken sehen die tierärztliche Notversorgung in Sachsen in Not. Hauptursache für die angespannte Lage sei der Mangel an Tierärztinnen und Tierärzten, erklärte Parteichefin Susanne Schaper am Montag in Dresden. Man brauche einen leichteren Zugang zum Studium, die Anerkennung von Ausbildungen in Landwirtschaftsberufen bei der Vergabe von Studienplätzen und eine Erhöhung ihrer Anzahl. Auch eine zentrale, vom Land geförderte Rufnummer für den Tiernotdienst wie in Thüringen könne Entlastung bringen. Das Sozialministerium müsse sich mit allen Beteiligten an einen Tisch setzen und schnell Lösungen für diese «zunehmend unhaltbare Situation finden».

Hintergrund von Schapers Äußerungen war eine Ankündigung der Kleintierklinik an der Universität Leipzig. Sie hatte auf ihrer Website Einschränkungen im Notdienst ab 1. Februar angekündigt. Demnach ist dort eine Notaufnahme von Tieren nur noch wochentags von 7.30 bis 15.00 Uhr möglich. Außerhalb dieser Zeit sei man auch telefonisch nicht erreichbar, hieß es.

Nach Angaben von Schaper bieten in Sachsen nur noch Tierkliniken in Panitzsch (Landkreis Leipzig) und Crimmitschau (Landkreis Zwickau) eine 24-Stunden-Notversorgung. Diese beiden Kliniken könnten aber anders als die Kleintierklinik der Universität Leipzig kein Maximalversorger auch für Thüringen und Sachsen-Anhalt sein.

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