Sachsen schottet sich noch stärker vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ab. Wie das Sozialministerium am Freitag in Dresden mitteilte, werden die Barrieren zur Ausbreitung der Tierseuche mit dem letzten Bauabschnitt an der polnischen Grenze gefestigt. «Damit ist die gesamte Strecke von der Landesgrenze Sachsens zu Brandenburg im Norden bis zur Grenze mit Tschechien im Süden mit einer doppelten Zaunführung geschlossen.»
«Die Schließung des Schutzkorridors entlang der polnischen Grenze soll zum einen verhindern, dass weiterhin mit dem ASP-Virus infizierte Wildschweine über die Neiße nach Sachsen kommen. Zum anderen soll die wildschweinfreie Zone die Weiterverbreitung des Virus stoppen», erklärte Staatssekretär Sebastian Vogel. Mit der Fertigstellung weiterer Korridore zu Brandenburg sowie im Westen begrenze man die Ausbreitung und könne ASP lokal tilgen.
«Wir wissen, dass die Bekämpfung dieser Tierseuche langwierig ist. Aber wir sind optimistisch, konnten wir doch seit Sommer 2022 die ASP auf den Bereich der bestehenden infizierten Gebiete begrenzen», betonte der Staatssekretär.