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Über 30.000 Euro: Dynamo bestätigt hohe Schadenersatzzahlung

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Der Fußball-Drittligist Dynamo Dresden hat die Höhe der Schadenersatzzahlung nach der Randale beim Spiel bei der SpVgg Bayreuth bestätigt. Ein Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur am Freitag, dass man insgesamt 31.300 Euro zahlen werde. «Da die Schadensliste uns erst sehr spät erreicht hat, konnten wir noch nicht den gesamten Betrag zahlen. Ein Großteil der Zahlung ist aber schon veranlasst worden, der Rest folgt dann so schnell wie möglich», sagte der Sprecher. Am Donnerstag hatte der «Nordbayerische Kurier» unter Berufung auf eine Schadensauflistung der Stadt Bayreuth bereits über die Höhe der Summe berichtet.

Während der Partie am 1. Oktober war es im Dresdner Block zu Ausschreitungen gekommen, unter anderem mit der Polizei. Die Zerstörungen durch einige Dynamo-Anhänger, die auch in einem Sonderzug vorkamen, beschrieb der kaufmännische Geschäftsführer Jürgen Wehlend im Anschluss als «blanke Anarchie». 14 Menschen wurden verletzt.

Neben den Schadenersatzzahlungen an die Stadt Bayreuth drohen Dynamo weitere finanzielle Entschädigungen. So bezifferte Wehlend den Sachschaden in einem demolierten Sonderzug auf «mehr als 50.000 Euro».

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