Das Spiel gegen Schlusslicht VfL Bochum läutet für RB Leipzig eine entscheidende Phase ein. Nach dem Fehlstart mit nur acht Zählern aus sieben Spielen kommen nun 13 Spiele in sechs Wochen in drei Wettbewerben. «Noch nie erlebt, Learning-by-doing nennt man das, glaube ich. Diese Phase hatte tatsächlich, glaube ich, noch niemand so im Fußball», sagte Marco Rose vor dem Spiel an diesem Samstag (15.30/Sky) in der Bundesliga gegen Bochum.
Und dazu gesellt sich nach der Kaderhygiene unter Vorgänger Domenico Tedesco ein sehr schmaler Kader beim Pokalsieger. Aktuell muss er auf den erkrankten Yussuf Poulsen verzichten. Da bleibt für Neu-Trainer Rose wenig Spielraum für taktische und grundlegende Änderungen. «Trainingstage haben wir tatsächlich als Gruppe gar keine. Wir werden bis November nicht irgendwann mal auf ein Zehn gegen Zehn kommen», sagte der 46-Jährige hinsichtlich grundsätzlicher Aufarbeitungen: «Aber es gibt auch Möglichkeiten, über Video viel zu machen.
Er will die Gier der Spieler beim sächsischen Fußball-Bundesligisten über Erfolgserlebnisse hochhalten. Und über «cleveres Verhalten. Wir werden in den sechs Wochen mit 13 Spielen den Gegner nicht nur wegpressen können. Wir müssen uns in gewissen Ballphasen auch mal ausruhen.» Er sah zuletzt «oft gute Aktionen an und um die Box», doch sein Team war «häufig nicht konsequent und gierig genug, um das Tor zu machen».