Auf der Reise ins beschauliche Bremen waren die Königlichen das Tuschel-Thema Nummer eins bei den Leipzigern. Erneut trifft RB in der Champions League auf Real Madrid. Ein Achtelfinale gegen die Spanier gab es in der K.o.-Runde aber noch nie. «Gerade jetzt, wenn man das Los im Kopf hat, ist es wichtig, sich auf Werder Bremen vorzubereiten. Das wird für uns elementar nochmal ein wichtiger Schritt sein, einfach die 32 Punkte mit drei obendrauf wäre für uns dann eine Top-Hinrunde», sagte Sportdirektor Rouven Schröder und gab ein Einblick beim gemeinsamen Verfolgen der Auslosung im schweizerischen Nyon: «Die Reaktion der Jungs war totale Begeisterung. Weil es einfach ein ambitioniertes Ziel ist.»
Schon in der Gruppenphase der vergangenen Saison gab es ein Kräftemessen mit Real. Nach einem 0:2 beim damaligen Titelverteidiger schaffte RB daheim ein 3:2. Damals trafen Timo Werner sowie die inzwischen abgewanderten Josko Gvardiol (Manchester City) und Christopher Nkunku (FC Chelsea). Auch diesmal sei Leipzig laut Schröder bereit: «Wir werden als ambitionierter Gegner ihnen das Leben schwer machen und nicht vor Ehrfurcht erstarren», betonte Schröder.