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Olympia-Sturzdrama hat Rodlerin Taubitz fürs Leben geprägt

Die Rodlerin Julia Taubitz (r) wird nach ihrem Sturz von Rodler Max Langenhan getröstet. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Die Rodlerin Julia Taubitz (r) wird nach ihrem Sturz von Rodler Max Langenhan getröstet. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die schmerzhafte Bauchlandung in der Olympia-Bahn von Yanqing hat Rodlerin Julia Taubitz verarbeitet. «Ich hatte die Hälfte. Zweimal Bestzeit und zwei schlechte Läufe. Mit ein bisschen Abstand betrachtet, war es eine tolle Erfahrung, die mich in meiner Karriere noch einmal voranbringen wird, die mich auch allgemein fürs Leben prägen wird», sagte die Weltcup-Gesamtsiegerin in einem Podcast der «Freien Presse» (Freitag).

Die Goldfavoritin war im olympischen Rennen nach Bahnrekord im ersten Lauf im zweiten Durchgang in der berüchtigten Kurve 13 mit gut 120 Stundenkilometern gestürzt und musste alle Hoffnungen auf den Olympiasieg begraben. Sie wurde Siebte, Gold ging an Teamkollegin Natalie Geisenberger.

Taubitz wollte nach Olympia im Urlaub am Strand von Sizilien abschalten und sich erholen, doch dann kam ein positiver Corona-Befund dazu. So blieb sie daheim im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz. In dieser Zeit setzte sich die 26-Jährige vom WSV Erzgebirge Oberwiesenthal neue Ziele. «Eigentlich wollte ich mit 30 Jahren Schluss machen, schließlich hat man als Frau ja auch noch andere Ziele im Leben», sagte sie und betonte: «Das hat sich in Peking aber auf einen Schlag alles geändert.» Nun will sie bei den Winterspielen 2026 in Italien eine Medaille zu holen. «Und vielleicht geht die Karriere dann doch noch bis zu Olympia 2030 weiter», meinte Taubitz.

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