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Leipzig-Coach Rose mit Umbruch zufrieden: Lob für Blaswich

Leipzigs Trainer Marco Rose kommt ins Stadion. / Foto: Jan Woitas/dpa
Leipzigs Trainer Marco Rose kommt ins Stadion. / Foto: Jan Woitas/dpa

Bei Werder Bremen beendet Leipzig das Fußballjahr. Trainer Marco Rose zieht schon vorher seine Bilanz und stärkt einen zuletzt fehlerhaften Stammspieler.

Den personellen Aderlass im Sommer hat RB Leipzig nach Ansicht von Trainer Marco Rose sportlich gut bewältigt. «Im Moment kann man von einem gelungenen Umbruch sprechen», sagte der 47-Jährige am Montag. «Die Ergebnisse geben uns gerade recht. Aber ich weiß, wie es funktioniert. Wenn eins, zwei Ergebnisse nicht kommen, werden Fragen gestellt. Ich will die Welt nicht rosarot malen, weil ich lange genug dabei bin.» In den Bereichen, in denen man sich bewege, «ist die Luft megadünn».

Leipzig hat trotz der Abgänge von Stammkräften wie Christopher Nkunku, Dominik Szoboszlai, Konrad Laimer und Josko Gvardiol das Achtelfinale der Champions League erreicht und ist Dritter in der Bundesliga. Im letzten Spiel des Jahres tritt Leipzig am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) bei Werder Bremen an. «Wir haben drei Bundesligaspiele infolge gewonnen und wollen noch einen draufsetzen», sagte Rose und warnte insbesondere vor Stürmer Marvin Duksch: «Er hat einen herausragenden Fuß und ist im Alter nochmal Nationalspieler geworden.»

In Bremen wird wieder Janis Blaswich im Leipziger Tor stehen, obwohl der 32-Jährige zuletzt mehrfach patzte. Rose stärkte seine Nummer eins. «Ich werde mich nicht treiben lassen als Trainer», betonte Rose. «Janis ist immer noch derselbe geile Torhüter wie noch vor vier Wochen.» Der Coach wolle, dass Blaswich mutig bleibe. Einen Konkurrenzkampf mit dem nach seinem Kreuzbandriss wieder genesenen Peter Gulacsi wolle er trotzdem: «Das bedeutet aber nicht, dass es Zweifel an Janis gibt.»

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