Internet-Star und Fußballer Nader Jindaoui muss für das US-Visum seiner Familie nach eigenen Angaben schnell standesamtlich heiraten. «Leute, wir haben ein kleines Problem. Ich habe gerade einen Anruf bekommen vom Verein. Ich darf Louisa und die Kinder nicht mitnehmen nach Amerika, weil wir nicht standesamtlich verheiratet sind», sagte der 28-Jährige in einem Instagram-Video. «Kann uns einer einen Standesamt-Termin klarmachen? Wir brauchen den Termin, bevor wir zur Botschaft müssen.»
Der Club teilte «T-Online» allerdings mit, dass Jindaoui einen Vertrag beim Farmteam der Galaxy, dem Ventura County FC, unterschrieben habe. Die Galaxy und Ventura County berichteten auf ihren Kanälen bislang nicht über die Unterschrift.
Unterstützung von Reus
Im Austausch mit Reus ist Jindaoui aber, wie der frühere BVB-Kapitän dem TV-Sender Sky sagte. «Wir haben sehr viel gesprochen. Ich habe versucht, ihm dabei ein bisschen zu helfen, hier mit seiner Familie anzukommen», sagte Reus. «Ich glaube, dass er da eine gute Entwicklung machen kann, dass er hier auch einen guten Eindruck hinterlassen hat und dementsprechend liegt es jetzt an ihm.»
Jindaoui stand bis 30. Juni bei Hertha unter Vertrag, seitdem ist er vereinslos. Der 28-Jährige hatte erst im Dezember 2023 sein Profi-Debüt bei der Hertha gefeiert. Zuvor spielte er lange in der Regionalliga und in unteren Klassen.