Auf Arminia Bielefeld folgt am Samstag der VfB Stuttgart: Jacob Rasmussen lernt bei seinem Einstand im deutschen Profifußball gleich die Schwergewichte der 2. Bundesliga kennen. «Sehr schön, es hat mir Spaß gemacht. Die Aufgabe in Stuttgart wird ähnlich hart wie die gegen Bielefeld. Aber wir müssen nur genauso weitermachen», sagte der 22 Jahre alte Winter-Neuzugang des FC Erzgebirge Aue nach seinem Debüt für die Sachsen.
Cool, abgezockt, selbstbewusst - so präsentierte sich Rasmussen auch auf dem Rasen bei der Nullnummer gegen Bielefeld. Der Däne, der bis zum Saisonende vom AC Florenz ausgeliehen ist, hatte großen Anteil daran, dass sich die Auer gegen den Tabellenführer einen Punkt erkämpften und ohne Gegentreffer blieben. «Der Junge hat gezeigt, dass er Qualität mitbringt. Er konnte uns zusätzlich noch ein paar Prozente geben. Mit seiner Kopfballstärke war Jacob vor allem bei den Standardsituationen ein wichtiger Part», meinte Kapitän und Torwart Martin Männel. «Er ist ein total positiver Typ, der körperlich und verbal sofort präsent war. Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht, großes Kompliment an ihn», lobte auch Abwehrchef Sören Gonther die gelungene Vorstellung des 1,90 Meter großen Rasmussen. Der talentierte Abwehrspieler erhielt von Trainer Dirk Schuster nach guten Leistungen im Training gegen den Spitzenreiter das Vertrauen. «Ich bin froh, dass der Trainer auf mich gesetzt hat. So will ich weitermachen», sagte Rasmussen, der in der Fünferkette als linker Innenverteidiger agierte - an der Seite von Gonther. Das Duo kennt sich schon aus gemeinsamen Zeiten beim FC St. Pauli. «Sören ist sehr erfahren und abgezockt. Neben so einem Profi zu spielen, macht es einfacher. Wir haben sehr viel miteinander geredet», meinte Rasmussen.