Rico Benatelli ist ein sehr bodenständiger Typ. Im Vergleich zu manch einem seiner Kollegen legt der Fußball-Profi der SG Dynamo Dresden keinen Wert auf Statussymbole, fährt zum Training auch gern einmal mit dem Fahrrad. Auch auf dem Platz ist der 25-Jährige keiner, der durch seine spektakuläre Spielweise oder markige Gesten auffällt. Benatelli stellt sich in den Dienst der Mannschaft und strahlt dabei eine große Ruhe aus.
Es sind diese Eigenschaften des Mittelfeldspielers, weswegen ihn Uwe Neuhaus vor der Saison unbedingt verpflichten wollte. «Er hat gern den Ball und strahlt dabei eine große Sicherheit aus. Bei ihm ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, den Ball nicht zu verlieren. Deswegen passt er perfekt zu unserem Spiel und hat meine Erwartungen zu 100 Prozent erfüllt», erklärte der Dynamo-Coach am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen.
Auch wenn sich Neuhaus nicht in die Karten schauen lässt, so sollte Benatelli auch in der Zweitliga-Partie am Samstag (13.00 Uhr/Sky) gegen den SV Sandhausen wieder von einem Einsatz in der Startformation ausgehen dürfen. Ein Gefühl, das ihm in seiner Karriere zumeist verwehrt blieb. «Ich habe keine Ahnung, warum ich immer gegen Sandhausen von der Bank starten musste», sagte der 25-Jährige, schob aber zugleich eine Warnung hinterher: «Sie haben schon gute Jungs, auf die wir aufpassen müssen.»