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Förderbescheide: Sanierung der Radrennbahn kann beginnen

Die Leipziger Radrennbahn im Stadtteil Kleinzschocher in Leipzig. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa
Die Leipziger Radrennbahn im Stadtteil Kleinzschocher in Leipzig. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Die über 70 Jahre alte Leipziger Radrennbahn kann pünktlich im Frühjahr 2021 saniert werden. «Mit der Sanierung wird ein weiteres Großprojekt aus der Sportstättenentwicklungsplanung des "Sportprogramms 2024‘ realisiert», sagte Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal in einer Pressemitteilung am Mittwoch. «Um der erwarteten höheren Auslastung durch Training und Wettkämpfe Rechnung zu tragen, investiert die Stadt Leipzig zusätzlich 400 000 Euro in die Modernisierung der Brandschutzeinrichtungen und Fluchtwege.»

Die Förderbescheide des Freistaates Sachsen und der Stadt Leipzig für die Bahn-Sanierung werden in diesen Tagen dem Stadt- und Kreisfachverband Radsport zugesendet. Grundlage ist der am 6. November 2020 unterzeichnete Pachtvertrag zwischen dem Sportfachverband und der Stadt Leipzig. Dieser ermöglicht das bewährte Investitionsförderungsmodell, nach dem sich Land, Stadt und Verband die Sanierungskosten des Bodenbelags von insgesamt 1,2 Millionen Euro teilen. 595 000 Euro trägt das Land, 448 000 Euro die Stadt und 160 000 Euro der Verband.

Parallel zum Belag der größten halboffenen Betonradrennbahn Deutschlands verwirklicht die Stadt Leipzig noch ein Bauvorhaben. Für rund 820 000 Euro wird der Regenwasser-Ringleitungsabschnitt saniert. Damit werden beide Bauten trockengelegt und aktuelle sowie künftige Investitionen geschützt. Das kostet dem Freistaat Sachsen extra fast 2,5 Millionen Euro.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH