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Dynamo Dresden nutzt Chancen und siegt in Würzburg mit 2:0

11.03.2017 von

Dynamo Dresden bleibt in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen der 2. Fußball-Bundesliga. Die Sachsen siegten am Samstag im Aufsteiger-Duell bei den Würzburger Kickers letztlich verdient mit 2:0 (0:0). Aias Aosman (47.) und Niklas Kreuzer (77.) sicherten in der mit 12 450 ausverkauften Flyeralarm Arena den sechsten Auswärtserfolg der Saison, wodurch Dynamo mit nun 38 Zählern weiter auf Platz fünf der Tabelle rangiert.

Die Mannschaft von Uwe Neuhaus startete mit zwei Veränderungen im Vergleich zum Remis der Vorwoche: Marco Hartmann kehrte nach seiner abgesessenen Gelb-Sperre für Manuel Konrad zurück ins defensive Mittelfeld. Andreas Lambertz ersetzte Fabian Müller, für den Kreuzer wieder in die Viererkette rutschte. 

«Das sind dieselben Spieler, die auch die erste Halbzeit in Aue gespielt haben, in der Hoffnung, dass wir das heute auch noch einmal schaffen», sagte Neuhaus vor der Partie bei «Sky.» Seine Mannschaft hatte jedoch Schwierigkeiten, ihr Angriffsspiel gegen die kompakt stehenden Gastgeber durchzusetzen.

Nur selten kamen die Sachsen vor das Gehäuse von Robert Wulnikowski. Kleinere Chancen durch Marvin Stefaniak (8.) und Aosman (11./18.) stellten für den Würzburger Keeper letztlich kein Problem dar, weswegen es leistungsgerecht ohne Tore in die Pause ging.

Direkt nach Wiederanpfiff nutzte Dresden seine erste wirkliche Gelegenheit zur Führung: Nach einer gelungenen Einzelaktion von Niklas Hauptmann tauchte Aosman völlig frei am Fünfmeterraum auf und konnte unbedrängt zu seinem dritten Saisontreffer einschieben.

Doch auch im Anschluss egalisierten sich beide Teams weitestgehend. Die Partie war geprägt von den tief gestaffelten Abwehrreihen und vielen Zweikämpfen im Mittelfeld.

Erst die Einwechslung von Erich Berko (70.) für den Torschützen Aosman wirkte noch einmal wie eine Initialzündung. Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung bediente der 22-Jährige Stefan Kutschke, der aus sechs Metern den Ball über das Gehäuse jagte. Wiederum nur zwei Minuten darauf passte Berko den Ball in den Lauf von Kreuzer, der per sehenswertem Heber aus spitzem Winkel zum Endstand traf.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Daniel Karmann

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