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Dresdner Volleyballerinnen erreichen das Pokalfinale

Dresdner Volleyballerinnen erreichen das Pokalfinale
Volleyballspielerinnen am Ball. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Von: DieSachsen News

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC stehen zum neunten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Finale um den DVV-Pokal. Der deutsche Meister setzte sich im Halbfinale am Samstag beim Vorjahresfinalisten SC Potsdam in einer umkämpften Partie mit 3:2 (10:25, 25:22, 24:26, 25:23, 15:11) durch. Der Gegner für das Endspiel am 6. März in der SAP Arena von Mannheim wird erst am Dienstag zwischen dem USC Münster und Allianz MTV Stuttgart ermittelt.

Der sechsmalige Pokalsieger legte vor 659 Zuschauern einen glatten Fehlstart hin. Die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl fanden gegen gut eingestellte Potsdamerinnen überhaupt nicht ins Spiel. Die Annahme wackelte, und auch in allen anderen Bereichen agierten die DSC-Damen unsicher. Mit druckvollen Aufgaben, einer aggressiven Blockarbeit und variablen Angriffen wurde Dresden regelrecht überrollt.

Im zweiten Abschnitt kämpfte sich der DSC deutlich besser in dieses Duell. Für die junge Julia Wesser hatte der DSC-Coach Linda Bock zur Stabilisierung der Annahme gebracht. Das zahlte sich aus. Dennoch geriet Dresden erneut mit vier Punkten in Rückstand. Alexander Waibl tauschte im Zuspiel Sarah Straube für Jenna Gray, und nun starteten die DSC-Damen eine Aufholjagd. In der engen Schlussphase behielten die Gäste die Nerven, Straube setzte mit einem Aufschlag-Ass den Schlusspunkt.

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Auch im dritten Satz schenkten sich beide Teams nichts, lieferten sich in Angriff und Abwehr einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Diesmal entschied beim vierten Satzball von Potsdam ein Netzfehler des DSC für die Gastgeberinnen. Die Gäste ließen sich jedoch nicht entmutigen. Im vierten Durchgang schlugen sie druckvoller auf, dazu kam Top-Scorerin Maja Storck (25 Punkte) immer besser in Fahrt. Nach dem Satzausgleich starteten die Dresdnerinnen mit einem 3:8-Rückstand in den Tiebreak. Doch mit einer Aufschlagserie und starken Angriffen von Storck drehten die Gäste den Spieß noch um. Nach 119 Minuten verwandelte Jenna Gray mit einem Aufschlag den ersten Matchball zum Sieg.

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