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Ausschreitungen gegen RB-Fans: Tillich fordert Konsequenzen

06.02.2017 von

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat nach den Ausschreitungen von Dortmunder Gewalttätern gegen Fans des Bundesligisten RB Leipzig Konsequenzen gefordert. «Fußball ist ein Sport mit Leidenschaft und auch mit großem Engagement, aber das, was in Dortmund passiert ist, hat alle Vorstellungskräfte überboten», sagte der CDU-Politiker am Montag in Dresden. Dass Frauen und Kinder von sogenannten Fans angegriffen wurden, könne nicht unbestraft bleiben. «Ich erwarte, dass der Verein und vor allem die Vereinsspitze sich deutlich positioniert und nicht weiter auf Stimmung gegen RB macht», unterstrich der Ministerpräsident.

Es seien auch nicht nur 450 Randalierer gewesen, die an den Übergriffen beteiligt gewesen seien, erklärte Tillich. «Man hat es ja auch in der sogenannten Fankurve gesehen, dass es dort deutliche Aufrufe auch zur Gewalt auf den Spruchbändern gab und das muss Konsequenzen haben.» Dabei dürfe es auch keinen «Rabatt» geben, weil es sich um einen der großen Vereine im deutschen Fußball handele.

Am Samstag hatte es in Dortmund vor dem Spiel der Borussia gegen RB Leipzig heftige Attacken auf Gästefans, aber auch Unbeteiligte und Polizisten gegeben.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Sven Hoppe

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