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Weniger Geburten in Sachsen im vergangenen Jahr

Die Füße eines Babys sind in einem Kinderbett zu sehen. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild
Die Füße eines Babys sind in einem Kinderbett zu sehen. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Wie in den meisten deutschen Bundesländern sind auch in Sachsen im vergangenen Jahr weniger Kinder geboren worden als 2019. Die Zahl sank von 34 491 auf 33 383 Geburten, wie aus am Freitag mitgeteilten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Auf eine Frau kamen demnach 1,54 Kinder (zuvor 1,56). Erstmals seit 2008 sei die Geburtenziffer in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) unter das Niveau im Westen gesunken (1,54 im Osten, 1,55 im Westen).

Nachdem die Geburtenziffer im Osten nach der Wiedervereinigung deutlich abgenommen habe, sei sie ab Mitte der 1990er Jahre bis 2016 fast kontinuierlich gestiegen, erklärten die Statistiker. Das Niveau im Westen habe sie im Jahr 2008 überschritten. Seit 2016 habe die Geburtenziffer zwar deutschlandweit abgenommen, im Osten sei der Rückgang aber stärker gewesen als im Westen.

Weiterhin hieß es, das durchschnittliche Alter der Mütter in Sachsen sei von 31,3 Jahren auf 31,5 im Jahr 2020 gestiegen. Hier lag der bundesweite Schnitt in dem Jahr bei 31,6.

In ganz Deutschland sind im vergangenen Jahr weniger Kinder geboren worden. 2020 zählte das Bundesamt eigenen Angaben nach 773 144 Neugeborene und damit etwa 5000 Babys weniger als 2019. Die Geburtenziffer sei geringfügig gesunken auf 1,54 Kinder je Frau. Sie sei das vierte Jahr in Folge niedriger geworden. Wie das Bundesamt erklärte, nahm die für die Geburten besonders relevante Zahl der Frauen im Alter zwischen 26 und 37 Jahren erstmals seit 2011 leicht ab.

Pressemitteilung

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH