Inmitten der Haushaltsverhandlungen in Sachsen warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband vor einem drohenden Qualitätsverlust in der Kindertagesbetreuung. Die Kluft zwischen gesetzlichen Vorgaben und der Realität bestehe seit Jahren, sagte die Referentin für Bildung, Nicole Lawrenz.
Zwar sehe das Gesetz vor, dass eine Fachkraft in der Krippe maximal fünf, im Kindergarten maximal zwölf Kinder betreut. Doch Ausfälle durch Krankheit oder Urlaub machten diese Vorgaben oft unrealistisch. Auch die im Doppelhaushalt vorgesehenen Mittel reichten laut Lawrenz nicht aus, um dem Druck in Kitas entgegenzuwirken.