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Historiker Meškank: «Sorben im Blick der Staatssicherheit»

01.01.2017 von

Mehrere Jahre hat der Historiker Timo Meškank die Überwachung der Sorben in der DDR für sein neues Buch «Sorben im Blick der Staatssicherheit» untersucht. Nach seinen Angaben konnte er mit dieser Forschung eine Lücke in der Geschichtsschreibung der Minderheit schließen. «Die Auswertung der 35 000 Blatt Stasiakten ergab, dass besonders Journalisten, Lehrer und Funktionäre als inoffizielle Mitarbeiter tätig waren», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Auf knapp 500 Seiten beschreibt der Wissenschaftler, wie das Ministerium für Staatssicherheit auf das sorbische Leben in der Ober- und Niederlausitz Einfluss genommen hat. Bei seiner Forschung entdeckte er «134 IMs aus Überzeugung». Sein Buch ist im Domowina-Verlag Bautzen erschienen. 

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Miriam Schönbach

Mehr zum Thema: Minderheiten Geschichte Sachsen Bautzen

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