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Frühjahrstagung der Landessynode: Haushalt und Osteuropa

Eine Novizin trägt ein Kruzifix am Rosenkranz. / Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Eine Novizin trägt ein Kruzifix am Rosenkranz. / Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Synode der sächsischen Landeskirche berät auf ihrer Frühjahrstagung an diesem Wochenende über den Haushalt 2022. Zum Auftakt am Freitag steht nach Angaben des Landeskirchenamtes in Dresden vom Dienstag die Situation der Kirchen in Osteuropa, die durch den Krieg in der Ukraine und die Flüchtlinge stark herausgefordert seien, und die der lutherischen Kirchen in Russland im Fokus.

Dazu wird Erzbischof Dietrich Bauer, Oberhaupt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Russland, erwartet. Er ist seit 2014 Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Russland mit Sitz in St. Petersburg, mit der die sächsische Landeskirche partnerschaftlich verbunden ist. Nach seiner Flucht mit der Familie nach Deutschland sprach er in einem Interview von einem «Krieg gegen die Menschlichkeit, er wird nicht in unserem Namen geführt».

Traditionell geht es dann bis Montag um die Finanzen für das laufende Jahr. Die 80 Mitglieder des Kirchenparlaments beraten zudem über weitere Kirchengesetze. Die Landessynode ist die Vertretung der knapp 340 Kirchgemeinden und Kirchspiele und gesetzgebendes Organ der evangelischen Landeskirche Sachsens. Sie tagt in der Regel zweimal im Jahr - im Frühjahr und im Herbst.

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