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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Wichtige Fragen und Antworten zum Thema Scheidung in Sachsen

Symbolbild Scheidung / pixabay CQF-avocat
Symbolbild Scheidung / pixabay CQF-avocat

Scheidungen sind selten eine angenehme oder einfache Sache. In wenigen Fällen kann das natürlich anders sein – wenn beide Ehepartner das Ende einer Beziehung annehmen und gemeinsam beschließen, herrscht tatsächliche Einvernehmlichkeit. Doch wie Scheidungsanwälte in ganz Sachsen wissen, ist das nicht der Normalfall.

Stattdessen sind Scheidungen oft sehr chaotisch und mit viel Streit verbunden. Umso wichtiger ist es, dass der rechtliche Beistand einwandfrei funktioniert. Experten für Scheidungsfragen sollten am besten aus der Umgebung kommen und jahrelange Erfahrung mitbringen – Scheidungsanwalt Leipzig finden. Wer sich scheiden lassen will, kann sich mit einem guten Anwalt viel Ärger ersparen.

Scheidung einreichen und rechtssicher scheiden lassen

Zunächst muss klargestellt werden, was viele Menschen nicht hören wollen: In Deutschland ist eine Scheidung ganz ohne Anwalt gar nicht möglich. Denn der Antrag auf Scheidung wird beim Familiengericht eingereicht – das ist für Privatpersonen keine Option.

Das stört viele Menschen, ist aber sinnvoll. Scheidungen sind mit viel Bürokratie und langfristigen Folgen verbunden. Würde jeder einen Antrag einreichen können, würde es ständig zu Prozessfehlern und Verzögerungen kommen. Anwälte garantieren, dass ein Antrag auf Scheidung korrekt gestellt wird.

Dazu gehört, dass das Trennungsjahr eingehalten wurde. Immer wieder wollen Menschen schneller aus einer Ehe heraus und machen Druck. Doch wer einen Antrag auf Scheidung zu schnell stellt, muss damit rechnen, dass er abgelehnt wird. Gleiches gilt für den Härtefallantrag, der eine Scheidung mit verkürzter Trennungszeit ermöglichen kann – dieser ist nicht dazu da, um bei persönlichen Befindlichkeiten eine schnellere Scheidung durchzudrücken. Ein guter Anwalt wird daher mit Sachlichkeit an den Fall herangehen und kann somit eine rechtssichere und kostengünstige Scheidung ermöglichen.

Besondere Umstände und der Einfluss auf die Scheidung

Wären alle Scheidungen einvernehmlich, gäbe es wohl weniger Scheidungsanwälte. Nur wenige Menschen in Sachsen sind in der komfortablen Situation, dass eine Ehe langsam und ohne größere emotionale Probleme zu Ende geht. Stattdessen gibt es viele Dinge zu klären.

Unterhalts- und Sorgerechtsfragen gehören zu den typischen Streitpunkten bei einer Scheidung. Deshalb sind Anwälte für Scheidungen auch nicht nur Experten für Familienrecht. Sie müssen sich oftmals auch mit Strafrecht, Mietrecht und Erbrecht auskennen. Für Scheidungswillige heißt das: Je komplizierter der Fall, umso wichtiger die Expertise.

Sobald eine Scheidung nicht mehr einwandfrei einvernehmlich ist, kann nicht mehr auf jeden Anwalt aus Leipzig oder Umgebung gesetzt werden. Stattdessen müssen Referenzen geprüft werden. Auch ein persönliches Gespräch ist nicht unwichtig – immerhin können Scheidungen Monate und Jahre dauern. Man sollte also das Gefühl haben, in guten Händen zu sein.

So wird bei einer Scheidung Geld gespart

Da ein Anwalt immer notwendig ist, um eine Scheidung einzureichen, kostet eine Scheidung auch immer Geld. Hinzu kommen selbstverständlich noch die Gerichtskosten. Die Höhe richtet sich dabei nach dem Verfahrenswert. Scheidungskostenrechner aus dem Internet können eine grobe Idee vermitteln, womit gerechnet werden muss. Im Erstgespräch sollte auch ein Anwalt stets eine Einschätzung geben.

Am günstigsten wird eine Scheidung, wenn sie einvernehmlich ist und ein gemeinsamer Anwalt beauftragt wird. Dies geht mittlerweile auch online. Eine „Onlinescheidung“ gibt es im klassischen Sinne nicht, aber die Kommunikation mit einem Anwalt kann mittlerweile digital geschehen. Der Termin beim Familiengericht bleibt allerdings Pflicht.

Weitere Sparoptionen sind ein Ehevertrag und die Prozesskostenhilfe. Ein lupenreiner Ehevertrag beschleunigt das Scheidungsverfahren, da Streitpunkte vorab geregelt sind. Prozesskostenhilfe ist für diejenigen interessant, die nicht genug Geld haben, um die Scheidung selbst zu finanzieren. Auch eine Beratungshilfe ist unter Umständen möglich. Die meisten Rechtsschutzversicherungen greifen bei Scheidungsprozessen wiederum nicht.