Zahnersatz ist eine der teuersten Positionen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Kronen, Brücken, Implantate oder umfassende Sanierungen sind schnell gemacht und führen zu Eigenanteilen, die das Haushaltsbudget ganz schön belasten können. Wer die Systematik der Zuschüsse kennt und rechtzeitig vorgesorgt hat, kann Überraschungen reduzieren.
So funktionieren die gesetzlichen Zuschüsse
Bei Zahnersatz beteiligt sich die gesetzliche Krankenkasse in der Regel mit Festzuschüssen. Grundlage sind die sogenannten Regelversorgungen. Bei bestimmten Befunden ist hier eine Standardversorgung hinterlegt, etwa eine Metallkrone oder eine einfache Brücke. Der Festzuschuss deckt einen festen Anteil an den Kosten für diese Regelversorgung. Das gilt unabhängig davon, ob sich die Patientin oder der Patient für eine aufwendigere Versorgung entscheidet oder nicht.
Über das Bonusheft kann dieser Zuschuss erhöht werden. Wer hier über die letzten fünf Jahre lückenlos dokumentierte Vorsorgeuntersuchungen nachweisen kann, darf sich über einen höheren prozentualen Zuschuss freuen, nach zehn Jahren wird der Satz noch besser.