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Weniger Sponsoring für staatliche Einrichtungen in Pandemie

In den beiden vergangenen Jahren hat es etwas weniger Unterstützung von Unternehmen und Privatpersonen für Behörden und Einrichtungen des Freistaates gegeben. 2020 und 2021 waren es über 2,2 Millionen Euro, nach knapp 2,4 Millionen Euro 2018/2019 - «pandemiebedingt», wie aus dem am Dienstag vom Finanzministerium veröffentlichten Sponsoringbericht hervorgeht. Mit fast 1,8 Millionen Euro entfiel der größte Teil auf den Kulturbereich, womit künstlerische Projekte und Ausstellungen gefördert wurden. Rund 82,5 Prozent waren Geld-, der Rest Sachleistungen.

2018 gab es insgesamt 212 Sponsoringleistungen im Umfang von 1,17 Millionen Euro, 2019 waren es 172 mit knapp 1,2 Millionen Euro, 2020 rund 1,13 Millionen Euro für 162 Leistungen sowie gut 1,08 Millionen Euro und 174 Leistungen 2021. Dabei wurden im Bereich des Wissenschafts- und Kulturministeriums die bei weitem meisten Gelder eingeworben, 2018 und 2019 je über eine Million Euro.

Gesponsert wurden der digitale Weihnachtsgruß Sachsens, Räume für Tagungen, Sachpreise für Wettbewerbe, Turniere und Ehrungen, künstlerische Projekte der Staatstheater und Ausstellungen, aber auch hydraulische Rettungstechnik oder Hybridfahrzeuge für Übungszwecke bei Feuerwehr und Katastrophenschutz. Das Spektrum reichte bis zu Lizenzen für Unterrichtsmedien und Druckkosten, der privaten Förderung der Tierpflege im Wildgehege Moritzburg oder von Baumpflanzungen und Bänken in Forstrevieren - sowie Grillfleisch und Obst beim Beachvolleyballturnier der Bereitschaftspolizei.

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